Samstag, 22. September 2012

Essknete

Ich hatte euch ja bereits vor 2 Wochen über mein erstes Testpaket von Kjero berichtet. Nun haben wir es auch geschafft die Essknete zu testen und darüber möchte ich euch heute berichten.


Zum Produkt:
Die Idee von Essknete ist ganz simpel: Viele Kinder stecken beim Spielen ja die Spielsachen in den Mund. Vor allem bei Knete ist das nicht so gut. Genau hierfür wurde Essknete entwickelt. Die geschmeidige, gut formbare Knetmasse ist schon im rohen Zustand essbar. Die fertigen Knetkunstwerke kann man anschließend backen und essen.

Qualität Made in Germany: Essknete wird in Deutschland von einem der führenden Hersteller von Backmischungen, der RUF Lebensmittelwerke KG, Quakenbrück, unter Einhaltung strenger Richtlinien (DIN EN ISO 9001, HACCP-Konzept) hergestellt. Dabei werden nur beste Lebensmittel verwendet. Das Institut SGS Fresenius führt regelmäßig Untersuchungen zu Sicherheit und Verträglichkeit durch. Alle Zutaten sind als Lebensmittel zugelassen und werden auf der Verpackung deklariert. Die Zubereitung erfolgt immer frisch, Konservierungsmittel sind daher unnötig.

Zum Test:
Meine beiden Jungs sind mit fast 4 und 6 Jahren zum Glück aus dem Alter raus wo sie sich alles in den Mund stecken. Wir haben jedoch jedesmal Drama wenn wir etwas backen. Sie möchten gerne vom Teig naschen und ich erlaube es nicht, da in den meisten Teigen ja rohe Eier sind und wir wissen alle dass das nicht sehr gesund ist.
Deshalb fand ich die Essknete nicht schlecht und habe sie mit in mein Testpaket gewählt.
Am Mittwoch war es nun so weit und wir haben die Essknete ausprobiert. In dem praktischen Eimer befinden sich 4 Packungen mit dem Pulver zum Anrühren der Essknete (jeweils 1 x in rot, gelb, blau und grün) 1 Spritze zum genauen abmessen des Wassers, 1 Art Werkzeug zum Gestalten und ein Infoblatt.

Meine Jungs haben sich für die Farben grün und gelb entschieden. Das Anrühren der Masse ist ganz einfach:
Inhalt eines Beutels in eine Schüssel geben, mit der mitgelieferten Spritze 15 ml Wasser zugeben, mit einem Löffel leicht verrühren und dann ca. 2 Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.



Dann kann der Knetspaß beginnen. Beim anrühren des grünen Teiges waren meine Kinder total fasziniert, da das Pulver die gleiche gelbliche Farbe hatte wie das Pulver für die gelbe Farbe, nach dem Hinzufügen des Wassers hat sich jedoch die Farbe dann doch noch zu grün verändert. Die Farben sind recht kräftig und auf der Packung ist extra auch angezeigt, dass man, wenn man die verschiedenen Farben mischt, neue Farben kreieren kann.
Wir haben dann also fleißig drauf los geknetet und ich musste wieder einmal feststellen, dass es für die Jungs viel lustiger ist alles zu knötschen und zu mantschen, als wirklich etwas zu gestalten. Sie haben viel lieber vom Teig genascht und Unsinn gemacht :-) Kleine Kunstwerke sind bei uns also ehr nicht entstanden. Und man kann den Teig auch nicht unendlich lange bearbeiten. Nach einiger Zeit wird er sonst grieselig. Als wir mit dem kneten fertig waren haben wir die Ergebnisse unserer Knetkunst auf ein Blech gelegt und ca. 10 Minuten im Ofen gebacken. Und als die Kekse abgekühlt waren haben die Jungs gleich los geknabbert. Der Teig hat ihnen in rohem Zustand jedoch besser geschmeckt, wahrscheinlich weil Teig ja normalerweise verboten ist.



Unser Fazit:
Essknete ist ein toller Spaß für Kinder, mit dem sie kreativ etwas gestalten können. Die gebackenen Kekse schmecken uns allen nicht so gut, aber ich habe mir schon überlegt, dass man sie ja evtl. mit Aromen wie Zitronat etwas aufpeppen kann, damit sie nicht so fad schmecken. Oder ich lass die Jungs beim nächsten Mal die fertigen Kunstwerke einfach gleich roh essen, dann spar ich mir auch den Strom fürs backen.
Alles in allem ist Essknete aber auf jeden Fall zu empfehlen, da es Spaß macht damit zu gestalten und wenn man das Ergebnis hinterher auch noch wegfuttern kann finden die Kinder das natürlich besonders klasse.

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