Sonntag, 26. Juni 2016

Selbstgepflückt schmeckt halt am Besten

Hallo Ihr Lieben,

endlich wieder Erdbeerzeit. Vor allem Julian kann von den kleinen roten Früchtchen gar nicht genug kriegen. Wenn es nach ihm ginge könnte die Erdbeersaison das ganze Jahr über dauern. Wenn Erdbeerzeit ist futtern wir da locker einige Kilo weg. Egal ob pur, als Milchshake, oder auf dem Kuchen. Erdbeeren gehen immer.

Als ich ein Kind war hatte meine Uroma mehrere Erdbeerfelder. Wir waren immer ganz begeistert wenn wir da auf das Feld durften und haben uns die Bäuche voll geschlagen und fleißig für Zuhause gepflückt. Die Erdbeerfelder gibt es leider schon lange nicht mehr und auch den Garten, in dem wir welche angepflanzt hatten habe ich vor ein paar Jahren aufgegeben, weil wir das zeitlich nicht geschafft haben.

Aber zum Glück gibt es ja Alternativen. Nicht weit von Bamberg entfernt, in Pödeldorf, gibt es ein Erdbeerfeld vom Erdbeerhof Schuster.  Vor ein paar Jahren wurde ich darauf durch unseren Kindergarten aufmerksam. Die sind da immer mit den Vorschulkindern hingegangen. Einmal war ich als Begleitperson dabei und fand den Erlebnisunterricht wirklich sehr interessant. Seitdem fahren wir in der Erdbeersaison jedes Jahr mindestens einmal nach Pödeldorf und pflücken dort unsere Erdbeeren selbst. Für die Jungs jedes mal ein Erlebnis und ich freue mich über all die schönen Erdbeeren.



Gestern war es mal wieder so weit. Mit einer großen Schüssel und einem Körbchen bewaffnet sind wir nach Pödeldorf gefahren. Zuerst werden die leeren Behälter die man mitgebracht hat gewogen und dann kann das sammeln los gehen. Klar, dass da nebenbei auch mal probiert werden muss. Wenn man selbst pflückt sucht man sich natürlich nur die schönsten und größten Früchte raus.  Die Erdbeerpflanzen hängen auch dieses Jahr wieder voll mit leckeren und auch großen Früchten. Und da die Wege mit Stroh abgedeckt werden sind die Beeren auch relativ sauber. Wir haben fleißig gesammelt und jeder wollte die größte Erdbeere erwischen. Timo hat dann auch eine ganz kleine gefunden die unbedingt mit musste.




 Wir haben eine Schüssel und einen Korb voll der leckeren Früchtchen gepflückt. Bevor wir zum wiegen sind wollten die Kinder dann noch mit der Kistenrutsche fahren. Das ist für die Kinder auch immer eine schöne Attraktion. Neben der Kistenrutsche gibt es für die Kinder auch ein großes Trampolin.



 Mehrere Rutscher später haben wir dann unsere Beute zum Wiegen gebracht. Knapp 2 Kilo war die Ausbeute. Dafür haben wir 6,70 Euro bezahlt. Der Preis ist sicher höher als im Supermarkt, aber dafür weiß ich, dass ich nicht die Hälfte der gekauften Erdbeeren weg werfen muss weil sie kaputt sind und wir haben ja auch ehrlicherweise auf dem Feld schon genascht.

Nach dem Erdbeeren pflücken waren wir dann noch im Supermarkt. Dort hat eine Frau mitbekommen wie die Jungs und ich uns über das Erdbeerpflücken unterhalten haben und hat gefragt, ob es da nicht sehr matschig war. Als wir verneinten und sie unsere Schuhe sah hat sie die Erdbeeren, die sie gerade aussortiert hat wieder in die Auslage gestellt. Die ist sicher danach auch noch aufs Erdbeerfeld gefahren.

Wir haben daheim gleich mal einen leckeren Erdbeerkuchen und eine Erdbeermilch gemacht. Die restlichen Beeren haben wir gewaschen und in den Kühlschrank gestellt, damit sie sich noch etwas halten und wir auch am Sonntag noch genießen können.

Wie ist es bei euch? Esst ihr auch so gerne Erdbeeren? Und wo kauft ihr sie?

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