Samstag, 4. Juni 2016

Unsere Pfingstferien 2. Woche

Hallo Ihr Lieben,

viel zu schnell sind die Pfingstferien vorbei. 2 Wochen können auch wenn man nicht weg fährt im Flug vergehen.

In der zweiten Ferienwoche waren wir am Montag eigentlich mit den Freunden die wir zufällig am Sonntag auf dem Spielplatz getroffen haben wieder dort verabredet. Da das Wetter jedoch total umgeschwungen hatte, kalt und regnersich war sind wir dann bei Ihnen zu Hause gelandet. Während die Kinder gespielt haben habe ich mich mit meiner Freundin und ihrem Freund unterhalten. War ein ganz entspannter Nachmittag.

Dienstag waren wir mit einer anderen Freundin und ihren beiden Kindern nachmittags 2 Stunden lang im Hallenbad in Hirschaid. Timo ist mit der Tochter meiner Freundin dann auch zwei mal alleine ins Außenbecken gegangen. Lina ist bei ihm in der Klasse und die beiden verstehen sich recht gut. Julian hat versucht seine Schwimmfähigkeiten weiter auszubauen. Er hat im Frühling einen Schwimmkurs gemacht. Richtig weit schwimmen kann er zwar noch nicht, aber einige Züge nacheinander gehen schon und er traut sich nach dem Kurs nun auch ins Wasser zu springen. Ein großer Fortschritt. Wenn die Kinder gerade beschäftigt waren haben Jasmin und ich uns unterhalten. Mit meinen Kindern habe ich dann Wasserball gespielt und Timo ist zum ersten mal nach langem wieder mit mir gerutscht. Nach zwei mal rutschen habe ich gesagt, dass ich nach Julian schauen muss und siehe da - Timo ist alleine gerutscht. Was es doch ausmacht wenn eine Klassenkameradin dabei ist. Zusammen mit Lina hat er schon viele Sachen zum ersten mal erlebt. Die tut ihm da richtig gut.

Frühstücken gehen ist bei uns in den Ferien Pflichtprogramm. Das habe ich mir vor 2 Jahren in den Sommerferien angewöhnt. Da wir ja nicht so wirklich in Urlaub fahren versuchen wir es uns zu Hause immer so toll wie möglich zu machen. Für mich als Mama ist Urlaub zu Hause nämlich wenn ich ehrlich bin nicht immer so entspannend. Der Luxus, dass man sich an den gedeckten Tisch setzen und weder kochen noch aufspülen muss fehlt leider bei Urlaub zu Hause. Deshalb habe ich eben vor 2 Jahren beschlossen, dass wir einfach immer wieder mal frühstücken gehen oder in den Ferien öfter mal was zu essen bestellen. Der kleine Luxus im Alltag sozusagen. Den haben wir uns am Mittwoch gegönnt. Danach haben wir auf dem Markt noch frischen Spargel gekauft und haben uns in der Bücherei 3 Spiele ausgeliehen. Die haben wir dann natürlich zu Hause erst einmal ausprobieren müssen. Das Wetter war leider nicht ganz so toll und so durften die Jungs Nachmittags  dann Wii spielen. 


Am Feiertag sind wir zusammen mit meinem Vater nach Ebern zum Oldtimertreffen gefahren. Meine Kinder und mein Vater stehen total auf Oldtimer und da das Wetter gut war sind wir also dort hin gefahren. 


Wir haben das Auto etwas weiter weg abgestellt und sind dann in die historische Innenstadt von Ebern spaziert. Ehrlich gesagt dachte ich dass wir da schnell durch gelaufen sind. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Wir sind erst einmal gerade durchgelaufen, haben uns alte Motorräder und Autos angeschaut und sind bei einigen Highlights, wie z. B. einem Schwimmauto länger stehen geblieben. Etwas geschluckt habe ich dann, als ich feststellen musste, dass Autos meiner Kindheit inzwischen auch schon zu den Oldtimern gehören. Da kam ich mir plötzlich so alt vor. Schon beim durchlaufen haben wir festgestellt, dass in den Parallelstraßen auch noch Autos stehen und das ganze doch größer ist als wir erwartet hatten. Mein Papa und Timo waren total begeistert. Julian fand es nicht so toll. Er fing bald an zu jammern dass ihm langweilig und zu warm ist und er heim will. Wir sind dann mehr im Schatten gelaufen und ich habe immer wenn ich etwas interessantes gesehen habe Julian dazu geholt. Nach knapp 2 Stunden waren wir  durch und haben uns wieder auf den Weg zum Auto gemacht. Mit meinem Vater hatte ich vorher schon verabredet, dass wir, wenn wir nicht zu spät nach Bamberg kommen, noch auf den Friedhof gehen um uns ums Grab meiner Oma zu kümmern. Das finden die Kinder immer, so makaber das jetzt vielleicht klingen mag, ganz toll. Sie freuen sich wenn sie den Boden auflockern und gießen dürfen. Da Julian vorher ja rum gejammert hat dass es ihm zu warm ist habe ich ihn beim Wasser holen ein wenig nass gespritzt und auch Timo hat eine Abkühlung bekommen. Auf dem Rückweg haben wir noch kurz am Grab einer Freundin meiner Eltern gehalten und dann wollten meine Kinder mir noch unbedingt ein Buch zeigen. Also sind mein Vater und ich brav hinter den Kindern her. Sie haben uns zu einem Gedenkstein geführt. Dort ist ein Buch hinterlegt in dem Soldaten vermerkt sind die im Krieg gefallen sind. Auch mein Uropa steht da drin. Er wurde für tod erklärt, da er nach Kriegsende nicht mehr zurück kam. Ich wusste gar nicht dass es bei uns Friedhof ein solches Buch gibt. Haben mir meine Kinder also wieder mal etwas bei gebracht.



Freitag und Samstag waren dann irgendwie seltsam. Die Jungs warteten schon seit Anfang der Woche auf ein Legoset welches ich über Amazon bestellt habe. Freitag und Samstag wurde ich dann halbstündlich gefragt ob mein Handy schon gebimmelt hätte und das Paket endlich in der Packstation ist. Leider musste ich sie enttäuschen. Das Paket kam nicht. Mit den Kindern war aber aufgrund dessen nichts anzufangen. Sie haben irgendwie nur gewartet und waren kaum dazu zu animieren etwas zu unternehmen. Freitag nachmittag waren wir dann trotzdem auf dem Spielplatz am Damm und haben da sogar einige Kinder die wir kennen getroffen. Samstag habe ich ein wenig unsere Terasse auf Vordermann gebracht.

Samstag Abend wurden die Kinder von Ihrem Vater geholt und ich habe den Sonntag noch zum entspannen genutzt.

Auch Ferien zu Hause können sehr schön sein. Bei uns in der Stadt gibt es unzählige Möglichkeiten um mit den Kindern etwas zu erleben. Wir haben einen sehr großen Indoorspielplatz, 2 Kinos, Bowlinghallen, Minigolfanlagen, einige wirklich tolle Spielplätze, einen Stadtpark in dem man super Fahrrad oder Tretboot fahren kann. Nicht weit von uns entfernt gibt es einige Freizeitparks und die fränkische Schweiz liegt auch gleich um die Ecke. Bis jetzt haben wir alle Ferien immer noch sehr gut rum gebracht. Mal schauen, was wir in den Sommerferien so alles anstellen. Die ersten drei Wochen sind wir da erst mal auf Kur, aber dann haben wir ja immer noch 3 Wochen Zeit um etwas zu erleben.

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