Dienstag, 24. Januar 2017

Zeit für einen Tapetenwechsel

Hallo Ihr Lieben,

diesen Post habe ich bereits 2014 angefangen zu verfassen und schon damals war es über 2 Jahre her dass ich zum ersten mal mit dem Gedanken gespielt habe mein Wohnzimmer und den oberen Flur in meinem Häuschen neu zu gestalten.

Aber irgendwie kam immer was dazwischen. Das Geld war knapp, dann die Zeit, dann fehlte die richtige Motivation um dieses Projekt in Angriff zu nehmen und es musste erst die Mietwohnung im Haus renoviert werden. Die ist inzwischen auch schon wieder eine Baustelle, aber das ist ein anderes Thema.
Nun ist es so, dass meine offen liegenden Dachbalken angefangen haben sich zu verschieben. Der herbei gerufene Dachdecker meinte, dass die Balken wieder hochgedrückt und neu verschraubt werden müssen. Für mich der passende Zeitpunkt um nun endlich doch zu renovieren, denn der Wohnzimmerschrank muss sowieso ausgeleert und beiseite geschafft werden.

Was habe ich vor?

Schon seit Jahren bin ich mit dem im Wohnzimmer und Flur verlegten Laminatboden total unglücklich. Obwohl der damals von einem befreundeten Schreiner verlegt wurde habe ich schon seit längerer Zeit Probleme damit. Die verlegten Laminatpanelen verschieben sich seitlich, so dass immer wieder stellenweise recht große Fugen entstehen.


Diese sind auch noch recht scharfkantig was wirklich unangenehm ist, wenn man nur in Strümpfen, oder gar Barfuß drüber läuft. Deshalb habe ich schon vor ich denke fast 5 Jahren beschlossen dass ein neuer Boden her muss. Es kam wie gesagt immer wieder etwas dazwischen.

Da der Wohnzimmerschrank nun verschoben werden musste weil er dem Dachdecker im Weg gestanden wäre, dache ich, dass das doch die Gelegenheit ist um den Boden zu verlegen und auch gleich zu streichen. Bevor man so ein Projekt in Angriff nimmt, muss man sich natürlich erst einmal Gedanken machen, was man denn eigentlich möchte. Ich hatte mich schnell dafür entschieden einen PVC Boden zu verlegen. Erstens geht es schnell und zweitens ist er pflegeleicht und stapazierfähig.

Die zweite Frage die sich gestellt hat war - streichen oder tapezieren? Eigentlich sind alle Räume bei uns gestrichen, bis auf Julians Kinderzimmer. Das wurde damals tapeziert. Ich muss jedoch gestehen dass ich selbst noch nie tapeziert habe und aufgrund unserer Dachschrägen ist tapezieren auch nicht so einfach. Da muss viel geschnitten und gebastelt werden. Da das sehr zeitaufwändig ist habe ich mich dann doch fürs Streichen entschieden.

Zusammen mit meinem Vater war ich zuerst bei Tedox und habe dort wegen einem Bodenbelag geschaut. Die Wahl fiel schnell auf einen in Holzoptik und so war das schon mal geklärt. Bei Tedox gab es nicht viel Auswahl an Farbe, also habe ich mich in Ruhe im Hornbach umgesehen und dort einige Farbmusterkarten mitgenommen um daheim in Ruhe auswählen zu können. Von Anfang an wusste ich, dass ich 3 Wände in der gleichen Farbe und die Dachschräge in einer anderen Farbe streichen möchte. Ich habe dann als erste die Farbmuster an meinen blau/schwarzen Wohnzimmerschrank, die dunklen Holzbalken und die Türen gehalten um zu sehen ob das passt. Die Farbe sollte nicht zu grell sein und eine heimelige Atmosphäre erzeugen. So habe ich nach und nach einige Farbmusterkarten aussortiert. Die restlichen habe ich an die Türrahmen geklemmt und immer wieder eine aussortiert. Am Schluss waren dann nur noch 4 Farben übrig und zusammen mit meinen Kindern habe ich mich dann für 2 Farben entschieden.

Am letzten Samstag habe ich dann den Sprinter von der Arbeit geschnappt und bin mit meinem Vater Böden und Farbe kaufen gegangen. Die Farbe habe ich bei Hornbach gleich mischen lassen. Selbst mischen ist ja immer so ein Ding. Wenn man dann noch was braucht ist es gar nicht so einfach genau den Farbton wieder hin zu bekommen, also hab ich das die Maschine machen lassen.

Der Dachdecker war heute da und hat die Deckenbalken nach oben gedrückt und wieder neu montiert. Und da kam es leider anders als geplant. Ich hatte mir das alles so schön ausgemalt. Dienstag sind die Handwerker da, Mittwoch klebe ich zwischen den Terminen ab und verspachtel was zu verspachteln ist und am Donnerstag streiche ich zusammen mit den Kindern dann schon mal die ersten Wände. Freitag Nachmittag wollte ich dann den Rest machen. Da sind die Kinder nämlich immer bei meinen Eltern und ich könnte in Ruhe zu arbeiten. Wenn alles gut gelaufen wäre hätten wir dann vielleicht am Wochenende noch den Boden verlegen können - fertig.

Tja, denkste. Der Dachdecker musste leider ein Loch in die Rigipswand machen und auch um den Balken herum musste er etwas aussägen, damit er kontrollieren konnte, wie sich der Balken hinter der Wand verhält.
 Außerdem ist meinem Vater eingefallen warum neben meiner Wohnzimmertüre ein Spalt an der Stoßkante der Wände entstanden ist. Dort ist nämlich keine Rigipswand, sondern ein Stück Holz von ihm eingesetzt worden und dieses  hätte verschraubt werden sollen. Super, fällt ihm nun nach 11 Jahren ein und dass, wo er momentan keine Zeit hat und ich zeitlich auch ziemlich eingespannt bin.

So wird aus meinem tollen Plan also nichts. Ich muss morgen mal schauen, wie weit ich zwischen den Terminen komme und wenn ich Glück habe schaffen wir es am Wochenende wenigstens zu streichen. Da ich am Samstag aber erst einmal bis 12 Uhr arbeiten muss kommen wir wahrscheinlich nicht weit. Vor allem muss ich ja vorher noch die Löcher verschließen. Dank YouTube habe ich wenigstens schon eine Vorstellung wie das geht. Da muss ich aber noch einiges besorgen. 

Für uns heißt das also noch länger im Chaos leben. Überall stehen Kartons rum und bei Timo im Zimmer wurden noch das CD und das DVD-Regal geparkt. Ich hoffe wir kommen schnell voran und ich werde euch auf jeden Fall berichten wie es mit unserem Großprojekt "Wohnzimmerrenovierung" voran geht. Den Flur habe ich erst einmal zeitlich nach hinten geschoben. Hat ja keinen Sinn. Das Wohnhimmer ist erst mal wichtiger.

Sonntag, 22. Januar 2017

Ich hab mir SchnickSchnack geleistet

Hallo Ihr Lieben,

schon vor einiger Zeit habe ich ja beschlossen, dass ich wieder mehr auf mich achten und auch mal an mich selbst denken muss. Die meisten Eltern und vor allem Mütter kennen es sicher, dass man selbst im hektischen Alltag einfach zu kurz kommt. Erst kommen die Kinder, die Arbeit, der Haushalt, Familie, Freunde und Bekannte und dann irgendwann ganz hinten man selbst.

Bei mir nicht mehr! Das klappt viel besser als ich dachte. Ich sage auch mal klipp und klar wenn ich keine Lust auf etwas habe und erlaube es mir in den paar Stunden, in denen die Kinder mal beide nicht da sind einfach mal nur zu machen was ich möchte.

So habe ich es z. B. geschafft zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember 13 Bücher zu lesen. Einmal im Monat gönne ich mir einen Termin bei der Kosmetikerin und wenn ich dort bin mache ich auch immer gleich den Termin für den nächsten Monat aus. Denn mal ehrlich, wie oft wolltet ihr schon etwas machen und habt es dann ewig verschoben? Ich gönne mir momentan auch öfter mal den Luxus einfach nur eine Serie zu schauen. Für einige von euch vielleicht völlig normal. Für mich in den letzten Jahren ehr die Seltenheit. Der Fernsehr lief meistens nur, wenn überhaupt, nebenbei während ich etwas anderes gemacht habe. Nun nehme ich mir bewusst die Zeit. Ich kuschel mich auf der Couch unter die Decke, trinke einen leckeren Tee und lasse mich berieseln.

In letzter Zeit habe ich häufiger Sendungen online angeschaut. Richtig Fernseh schau ich eigentlich gar nicht mehr. Warum auch? Man kann fast alles was mich interessiert online nachschauen. Ich bin an keine festen Zeiten gebunden und es kommt auch noch weniger Werbung. Da ich soviel online schaue und Amazon Prime Kunde bin hatte ich schon länger mit dem Gedanken gespielt mir den Amazon Fire TV Stick zu kaufen. Im Dezember habe ich in der Cyber Monday Week zugeschlagen. Da hat er statt 39,99 Euro nur 24,99 Euro gekostet.
Geliefert wurde er am nächsten Tag und wurde dann natürlich gleich ausprobiert. Die Installation ging kurz und schmerzlos und nach dem kurzen Einführungsvideo haben wir gleich losgelegt.

Ich finde der Amazon Fire TV Stick ist eine praktische kleine Spielerei die einfach Spaß macht. Meine Kinder haben schnell herausgefunden, dass sie damit auch Ihre Musikplaylisten abspielen können und so kommt nun häufiger die Frage ob sie über den Stick Musik hören dürfen. Ich selbst finde es super, dass ich damit nicht nur kostenlos die in Amazon Prime enthaltenen Filme und Serien streamen kann, sondern auch dank der heruntergeladenen 7TV App Sendungen werbefrei nachschauen kann die auf Pro7, Sat1 oder SIXX laufen. Auch YouTube habe ich inzwischen heruntergeladen und zusammen mit einer Freundin mein Wohnzimmer in ein Fitnessstudio verwandelt.

Der Amazon Fire TV Stick war auf jeden Fall eine gute Investition und wird bei uns rege genutzt. 

Wie ist das bei euch? Schaut ihr noch klassisches Fernsehen oder streamt ihr inzwischen auch mehr?

Samstag, 7. Januar 2017

Einmal ausmisten bitte

Hallo Ihr Lieben,

sicher kennt ihr alle das Lied "Leichtes Gepäck" von Silbermond. Häufig wenn ich das Lied gehört habe dachte ich mir "Stimmt, man hat eigentlich viel zu viele Sachen die man gar nicht wirklich braucht!"

So kam es, dass mich vor ein paar Wochen der Ehrgeiz gepackt hat und ich habe angefangen auszumisten. Im Dezember war ich irgendwie allgemein in Aufräumstimmung. Das Kinderzimmer von Timo wurde auf Vordermann gebracht und ich habe alle Legosteine sortiert. Eine Heidenarbeit kann ich euch sagen, aber es hat sich gelohnt. Wenn man nun ein bestimmtes Teil sucht findet man es viel leichter. 
Auch das Regal mit den Kinderspielen musste dran glauben und wir haben aussortiert was wir  nicht mehr brauchen. Das meiste davon versuchen wir zu verkaufen und der Rest wird verschenkt.


Ziemlich viel entsorgt habe ich nur, als ich den Vorratsraum ausgemistet habe. Der war mir schon lange ein Dorn im Auge und als ich in der richtigen Stimmung war habe ich einfach los gelegt.

Meine Jungs haben nur den Kopf geschüttelt, denn ich habe, da im Vorratsraum ja nicht soviel Platz ist viele Sachen erst einmal vor die Tür in den Flur gestellt. Irgendwann war ich dort eingebaut und meine Kinder mussten, wenn sie aus dem Wohnzimmer raus wollten über all die Hindernisse hinweg steigen.

Beim Ausräumen sind mir Sachen in die Hände gefallen, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe. Was ich nicht brauchen konnte, was aber noch gut war habe ich in einen Karton gepackt und diesen bei uns an die Straße gestellt mit einem Schild "zu verschenken". Als ich den Karton abends wieder rein geholt habe war da fast nichts mehr drin. Fand ich gut, denn warum soll man Sachen die noch funktionieren und ganz sind weg werfen wenn jemand anderes noch etwas damit anfangen kann?
Andere Sachen habe ich rigoros weg geworfen.  Alte PC Kabel, die vom Anschluss her an einen neuen PC gar nicht mehr ran passen, oder Stäbe von alten Handrührgeräten habe ich dort gefunden. Warum hebt man nur so viel Mist auf? Es wurde wie gesagt ziemlich viel entsorgt und danach habe ich mich richtig gut gefühlt. 

Demnächt muss ich das auch mal in meiner Küche machen, denn da gibt es auch so viele Sachen die ich bestimmt seit ich eingezogen bin nie wieder in der Hand hatte. Davon werde ich mich ebenfalls trennen. Warum auch aufheben, wenn ich es nicht brauche.

Ab und zu muss man einfach mal in seinem Leben ausmisten. Das kann man in so vielen Bereichen tun. Meine Facebook Freundesliste habe ich z. B. auch vor kurzem ausgemistet. Ich bin eh kaum noch auf Facebook und nun sind in meiner Liste nur noch Leute, die ich auch wirklich kenne wie z. B. alte Klassenkameraden oder eben Freunde und Bekannte.

Meine Handykontakte werde ich demnächst auch mal ausmisten. Da sind massig Nummern von Leuten drin mit denen ich keinen Kontakt mehr habe. Denn auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis miste ich gerne mal aus. Leute die mir nicht gut tun haben dort z. B. gar nichts zu suchen.

Kleiderschrank ausmisten ist ja, gerade bei uns Frauen auch so ein heikles Thema. Wer hat nicht Klamotten im Schrank, die "vielleicht mal wieder passen", oder für die "bestimmt mal ein Anlass kommt wo man das anziehen kann". 

Ausmisten tut manchmal richtig gut. Momentan sieht es bei uns jedoch auch ein wenig chaotisch aus, da wir die Kinderspielsachen, die wir ausgemistet haben über ebay Kleinanzeigen verkaufen möchten und diese nun rum stehen bis sich Käufer gefunden haben. Aber ich versuche das positiv zu sehen. Wenn wir die Sachen verkauft haben haben wir erstens mehr Platz und zweitens können wir von dem Geld welches wir eingenommen haben ein paar Extraausflüge finanzieren. 

So hat ausmisten also gleich mehrere Vorteile und ich bin mir sicher, dass ich auch dieses Jahr wieder einiges zum Ausmisten finden werde. Jedoch habe ich mir auch vorgenommen, in Zukunft mehr darauf zu achten was ich in meine Schränke und Regale packe, damit sich da nicht wieder so viel ansammelt.

Willkommen 2017

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr.

Leider komme ich erst jetzt dazu mich bei euch zu melden, da wir in der ersten Januarwoche ziemlich ausgebucht waren. Unser Jahreswechsel war sehr schön. Wir haben zusammen mit meinen Eltern bei meiner Schwester in Aschaffenburg Silvester gefeiert. Erst gab es leckeres Fondue, dann waren wir spazieren und haben uns mit Spielen die Zeit vertrieben. Um Mitternacht haben wir angestossen und sind dann raus um ein paar Raketen abzufeuern. Als wir damit ziemlich fertig waren, hat meine Schwester gleich die Flaschen im Altglascontainer entsorgt und dabei festgestellt, dass der Altkleidercontainer raucht. So kam es, dass wir noch aufs Eintreffen der Feuerwehr gewartet haben und einen sehr erlebnisreichen Start ins neue Jahr hatten.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an all die Feuerwehrler, Polizistinnen und Polizisten, Ärztinnen, Ärzte, RettungssanitäterInnen und alle die sonst noch über den Jahreswechsel Dienst tun müssen. Wir sind sehr dankbar dass ihr das tut.

Die Nacht war bei uns recht unruhig, da Julian durch die Wohnung gegeistert ist und meine Schwester und ich so kaum geschlafen haben. Dann hat sich Julian auch noch das Kopfkissen zurechtlegen wollen und es mir dabei aufs Gesicht gelegt. Ich hab einen tierischen Lachanfall bekommen und damit meine Schwester angesteckt, so dass wir bestimmt 15 Minuten nur am Lachen waren. Trotz wenig Schlaf ein wunderbarer Start ins neue Jahr.

Bereits 2016 hatte ich einen Rückblick auf 2015 gemacht und auch am Beginn von 2017 habe ich noch einmal 2016 für mich Revue passieren lassen.

Jedes Jahr bringt seine Höhen und Tiefen mit sich und 2016 hat da keine Ausnahme gebildet. Wir hatten viele tolle Erlebnisse, ich habe dazu gelernt, es war lustig, chaotisch, traurig - kurzum nie langweilig und ziemlich aufregend.

2016 war:

  • Erlebnisreich: Wie jedes Jahr habe ich zusammen mit meinen Kindern, Freunden und Familien einige Ausflüge gemacht. So waren wir dieses Jahr wieder im Legoland, im Tiergarten und in Schloß Thurn. Am aufregendsten war sicher die Mutter-Kind-Kur im August. Wir hatten eine tolle Zeit dort, ich konnte ein wenig runter fahren und meine Kinder sahen zum ersten mal das Meer. 
  • Wegweisend: Letztes Jahr ist mir sehr bewusst aufgefallen, wie groß meine Kinder inzwischen schon sind. Es gibt so viele Situationen, in denen sie mich einfach nicht mehr brauchen und dadurch verändert sich auch mein Leben. So konnte ich z. B. im Sommer im Freibad ganz entspannt ein paar Bahnen schwimmen, nachdem beide Kinder nun schwimmen können und ich nicht mehr ständig hinterher sein muss. Auch zu Freunden oder Aikido gehen sie alleine und ich muss sie nicht mehr überall hin bringen. 2017 wird sich da sicher noch einiges ändern.
  • Lehrreich: 2016 habe ich für meinen Teil einiges dazu gelernt. Ich habe gelernt, dass ich mich selbst nicht vergessen darf und mehr auf mich achten muss. Ich habe auch gelernt, dass man eine Freundschaft nicht daran ausmachen darf wieviel Kontakt man mit dem anderen hat. Viel wichtiger ist wie sehr man sich verbunden fühlt. Außerdem habe ich gelernt, dass es manchmal einfach besser ist seinen Mund zu halten, dass andere ebenfalls ihr Päckchen zu tragen haben und es uns eigentlich ja gar nicht so schlecht geht, wir einfach nur auf hohem Niveau jammern. Und ich habe gelernt, dass ich durchaus noch etwas dazu lernen kann.
  • Akzeptanz lehrend: Im letzten Jahr habe ich auch festgestellt, dass ich einige Dinge einfach akzeptieren muss, weil ich sie eh nicht ändern kann. So wird sich mein Exmann sicher nicht ändern und ich werde eben nie zu den getrennt lebenden Müttern gehören, deren Exmänner die Kinder auch mal eine Woche in den Schulferien nehmen. Bei uns werden die Papawochenenden weiterhin aus maximal 24 Stunden bestehen und meine Kinder werden in der Zeit auch nichts sinnvolles machen. Ich habe mich darüber lange genug aufgeregt. Ändern kann ich es nicht, also habe ich gelernt es zu akzeptieren wie es ist.
    Ich akzeptiere nun auch meinen Körper und mein Übergewicht. Lange genug habe ich erfolglos versucht mit Sport und Ernährungsumstellung abzunehmen, auch die Kur hat da leider gar nichts geholfen. Also habe ich entschieden, dass ich es einfach bleiben lasse. Sport mache ich nur noch wenn es mir Spaß macht und ich werde einfach essen was ich möchte.
  • Abschließend: Ich bin ja bereits seit Mitte 2010 von meinem Mann getrennt gewesen und habe ihn auch immer schon als meinen Exmann bezeichnet. Seit Mai 2016 ist das nun auch offiziell. Die von mir 2015 beantragte Scheidung wurde im Mai vollzogen und ist nun rechtskräftig. 
  • Verändernd: Ja, ich habe mich im letzten Jahr verändert. Ich bin egoistischer geworden, weil ich festgestellt habe, dass ich mehr auf mich achten muss. Ich bin zugeknöpfter geworden, weil mir bewusst wurde, dass ich in manchen Situationen zu viel geredet habe und nicht jeder immer alles wissen muss und viele Leute die Wahrheit einfach nicht vertragen. Andererseits bin ich offener für neue Leute in meinem Leben geworden. Ich bin ein Jahr älter geworden 😉 und ein bisschen weiser.
  • Anstrengend: In vielen Lebensbereichen ging es bei mir 2016 drunter und drüber. Wir mussten einige Klippen umschiffen und einige umfahren wir immer noch, aber ich habe festgestellt, dass ich belastbarer bin als ich dachte und ich bin optimistisch dass wir das alles schaffen.
Rückblickend war 2016 sehr abwechslungsreich. Ich bin gespannt was 2017 für uns auf Lager hat und werde versuchen aus allem was kommt das beste herauszuholen und zu machen.

Euch wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches 2017.