Samstag, 7. Januar 2017

Willkommen 2017

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr.

Leider komme ich erst jetzt dazu mich bei euch zu melden, da wir in der ersten Januarwoche ziemlich ausgebucht waren. Unser Jahreswechsel war sehr schön. Wir haben zusammen mit meinen Eltern bei meiner Schwester in Aschaffenburg Silvester gefeiert. Erst gab es leckeres Fondue, dann waren wir spazieren und haben uns mit Spielen die Zeit vertrieben. Um Mitternacht haben wir angestossen und sind dann raus um ein paar Raketen abzufeuern. Als wir damit ziemlich fertig waren, hat meine Schwester gleich die Flaschen im Altglascontainer entsorgt und dabei festgestellt, dass der Altkleidercontainer raucht. So kam es, dass wir noch aufs Eintreffen der Feuerwehr gewartet haben und einen sehr erlebnisreichen Start ins neue Jahr hatten.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an all die Feuerwehrler, Polizistinnen und Polizisten, Ärztinnen, Ärzte, RettungssanitäterInnen und alle die sonst noch über den Jahreswechsel Dienst tun müssen. Wir sind sehr dankbar dass ihr das tut.

Die Nacht war bei uns recht unruhig, da Julian durch die Wohnung gegeistert ist und meine Schwester und ich so kaum geschlafen haben. Dann hat sich Julian auch noch das Kopfkissen zurechtlegen wollen und es mir dabei aufs Gesicht gelegt. Ich hab einen tierischen Lachanfall bekommen und damit meine Schwester angesteckt, so dass wir bestimmt 15 Minuten nur am Lachen waren. Trotz wenig Schlaf ein wunderbarer Start ins neue Jahr.

Bereits 2016 hatte ich einen Rückblick auf 2015 gemacht und auch am Beginn von 2017 habe ich noch einmal 2016 für mich Revue passieren lassen.

Jedes Jahr bringt seine Höhen und Tiefen mit sich und 2016 hat da keine Ausnahme gebildet. Wir hatten viele tolle Erlebnisse, ich habe dazu gelernt, es war lustig, chaotisch, traurig - kurzum nie langweilig und ziemlich aufregend.

2016 war:

  • Erlebnisreich: Wie jedes Jahr habe ich zusammen mit meinen Kindern, Freunden und Familien einige Ausflüge gemacht. So waren wir dieses Jahr wieder im Legoland, im Tiergarten und in Schloß Thurn. Am aufregendsten war sicher die Mutter-Kind-Kur im August. Wir hatten eine tolle Zeit dort, ich konnte ein wenig runter fahren und meine Kinder sahen zum ersten mal das Meer. 
  • Wegweisend: Letztes Jahr ist mir sehr bewusst aufgefallen, wie groß meine Kinder inzwischen schon sind. Es gibt so viele Situationen, in denen sie mich einfach nicht mehr brauchen und dadurch verändert sich auch mein Leben. So konnte ich z. B. im Sommer im Freibad ganz entspannt ein paar Bahnen schwimmen, nachdem beide Kinder nun schwimmen können und ich nicht mehr ständig hinterher sein muss. Auch zu Freunden oder Aikido gehen sie alleine und ich muss sie nicht mehr überall hin bringen. 2017 wird sich da sicher noch einiges ändern.
  • Lehrreich: 2016 habe ich für meinen Teil einiges dazu gelernt. Ich habe gelernt, dass ich mich selbst nicht vergessen darf und mehr auf mich achten muss. Ich habe auch gelernt, dass man eine Freundschaft nicht daran ausmachen darf wieviel Kontakt man mit dem anderen hat. Viel wichtiger ist wie sehr man sich verbunden fühlt. Außerdem habe ich gelernt, dass es manchmal einfach besser ist seinen Mund zu halten, dass andere ebenfalls ihr Päckchen zu tragen haben und es uns eigentlich ja gar nicht so schlecht geht, wir einfach nur auf hohem Niveau jammern. Und ich habe gelernt, dass ich durchaus noch etwas dazu lernen kann.
  • Akzeptanz lehrend: Im letzten Jahr habe ich auch festgestellt, dass ich einige Dinge einfach akzeptieren muss, weil ich sie eh nicht ändern kann. So wird sich mein Exmann sicher nicht ändern und ich werde eben nie zu den getrennt lebenden Müttern gehören, deren Exmänner die Kinder auch mal eine Woche in den Schulferien nehmen. Bei uns werden die Papawochenenden weiterhin aus maximal 24 Stunden bestehen und meine Kinder werden in der Zeit auch nichts sinnvolles machen. Ich habe mich darüber lange genug aufgeregt. Ändern kann ich es nicht, also habe ich gelernt es zu akzeptieren wie es ist.
    Ich akzeptiere nun auch meinen Körper und mein Übergewicht. Lange genug habe ich erfolglos versucht mit Sport und Ernährungsumstellung abzunehmen, auch die Kur hat da leider gar nichts geholfen. Also habe ich entschieden, dass ich es einfach bleiben lasse. Sport mache ich nur noch wenn es mir Spaß macht und ich werde einfach essen was ich möchte.
  • Abschließend: Ich bin ja bereits seit Mitte 2010 von meinem Mann getrennt gewesen und habe ihn auch immer schon als meinen Exmann bezeichnet. Seit Mai 2016 ist das nun auch offiziell. Die von mir 2015 beantragte Scheidung wurde im Mai vollzogen und ist nun rechtskräftig. 
  • Verändernd: Ja, ich habe mich im letzten Jahr verändert. Ich bin egoistischer geworden, weil ich festgestellt habe, dass ich mehr auf mich achten muss. Ich bin zugeknöpfter geworden, weil mir bewusst wurde, dass ich in manchen Situationen zu viel geredet habe und nicht jeder immer alles wissen muss und viele Leute die Wahrheit einfach nicht vertragen. Andererseits bin ich offener für neue Leute in meinem Leben geworden. Ich bin ein Jahr älter geworden 😉 und ein bisschen weiser.
  • Anstrengend: In vielen Lebensbereichen ging es bei mir 2016 drunter und drüber. Wir mussten einige Klippen umschiffen und einige umfahren wir immer noch, aber ich habe festgestellt, dass ich belastbarer bin als ich dachte und ich bin optimistisch dass wir das alles schaffen.
Rückblickend war 2016 sehr abwechslungsreich. Ich bin gespannt was 2017 für uns auf Lager hat und werde versuchen aus allem was kommt das beste herauszuholen und zu machen.

Euch wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches 2017.

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