Sonntag, 19. März 2017

Lumea Prestige von Philips - erster Test

Hallo Ihr Lieben,

ich war ja schon ganz hibbelig, nachdem ich die Mail bekommen hatte, dass ich den Lumea Prestige von Philips testen darf. Hier habe ich euch das Gerät bereits vorgestellt.

Klar, dass ich es gleich austesten musste. Wie wahrscheinlich die meisten Frauen in meinem Alter entferne auch ich unerwünschte Körperbehaarung. Im Laufe der Jahre habe ich einige Sachen ausprobiert. Ich habe rasiert (elektrisch und nass), epiliert, entwachst und Enthaarungscreme verwendet. Perfekt finde ich keine der Methoden. Entgegen den Versprechungen der Hersteller haben weder epilieren, wachsen oder cremen dafür gesorgt, dass ich nicht mehr so oft enthaaren muss. Also bin ich beim Nassrasieren geblieben. Es ist eine schnelle und kostengünstige Lösung. Jedoch muss man halt häufig rasieren, wenn man möchte dass die Haut immer schön glatt und haarfrei ist.

Das soll ab nun ja anders werden. Bis zu 8 Wochen glatte Haut hört sich einfach traumhaft an. Das werde ich nun austesten.

Als das Paket mit dem Gerät kam habe ich es natürlich gleich auspacken müssen. Ich habe mich erst einmal mit dem Gerät und dem Zubehör vertraut gemacht. In der Anleitung gab es erst einmal einige Seiten zu lesen was man denn alles beachten muss. So darf das Gerät z. B. nicht bei Hautproblemen oder an Muttermalen benutzt werden. Nachdem ich mir alle Infos durchgelesen hatte was zu beachten ist, habe ich mich mit der Verwendung beschäftigt. Hat ein bisschen gedauert, bis ich die Anleitung verstanden habe. Man kann mit dem Gerät einen Hauttyptest durchführen. Wie das geht wird jedoch erst recht weit hinten beschrieben. Vorher kommt noch eine Anleitung die beschreibt, wie man das Gerät vor der ersten Benutzung erst einmal in allen Stufen, die für den Hauttyp geeignet sind, testen soll. Anders herum wäre es sicher sinnvoller.
 
Die erste Seite der Anleitung kann man aufklappen. Dort findet man das Gerät und die Aufsätze abgebildet. Alles ist mit Nummern versehen und auf der zweiten Seite der deutschen Anleitung findet man dann die Bezeichungen zu den einzelnen Nummern. Außerdem gibt es dort eine Tabelle wo die verschiedenen Haut- und Haarfarben angezeigt werden. Welche Haut- und Haarfarben nicht geeignet sind ist dort extra noch einmal vermerkt.

Nachdem ich die Anleitung durch hatte, habe ich zuerst den Hauttontest gemacht. Hat nicht gleich beim ersten mal geklappt, weil in der Anleitung nicht steht, dass man die Smart Skin-Sensortaste dafür gedrückt halten muss. Nach einigem probieren kam ich dann jedoch drauf und habe den Test durchgeführt. Das Gerät hat mir dann angezeigt, dass ich bis Stufe 5 gehen kann. Als nächstes habe ich dann wie beschrieben erst einmal einen Hauttest gemacht und alle 5 Stufen an verschiedenen Stellen des Beines ausprobiert.
Nun hieß es 24 Stunden warten. War gar nicht so einfach, da ich doch eigentlich unbedingt richtig los legen wollte. In der Anleitung wird jedoch empfohlen erst einmal 24 Stunden zu warten, um ganz sicher zu gehen, dass keine unerwünschten Hautreaktionen auftreten.

In der Zwischenzeit wollte ich die App herunterladen. Beim Gerät war extra ein Infozettel dabei, dass es sinnvoll ist, die neue Lumea-Coaching-App herunter zu laden um das beste Ergebnis zu erzielen. Die App war im Store dann nicht so leicht zu finden. Sie heißt nämlich nicht Coaching App, sondern Philips Lumea IPL. Hätte man ja auf den Zettel mit drauf schreiben können. Dann kam schon das nächste Problem. Da der Speicher meines Smartphones ziemlich voll ist wollte ich die App aufs Tablet laden. Da wurde mir angezeigt, dass mein Betriebssystem nicht unterstützt wird. Das Tablet hat Betriebssystem Android 4.4.2 und laut Beschreibung im App Store braucht man mindestens Android 4.4. Sollte also eigentlich funktionieren. Tut es aber nicht. Also habe ich mir als nächstes das Amazon Fire Tablet meines Sohnes geschnappt. Leider ist die App im Amazon Store nicht enthalten und das 3. Tablet welches wir haben hat auch einen vollen Speicher. Ich werde also vorerst ohne die App den Lumea Prestige benutzen. Mal schauen was die anderen Testerinnen so sagen. Sonderlich gut ist die App im Playstore eh nicht bewertet.

Samstag Abend hätte ich dann eigentlich los legen können, aber da hatten wir recht lange Besuch. Also habe ich mit der Behandlung am Sonntag begonnen. Da es keine Hautreaktionen gab konnte ich das Gerät bedenkenlos benutzen. Wie in der Beschreibung angegeben habe ich zuerst alle Haare an den zu behandelnden Stellen entfernt. Dann habe ich mit der Behandlung in den Achseln begonnen. Also den passenden Aufsatz drauf gesetzt und es konnte los gehen.
Die Aufsätze haben übrigens alle ein Zeichen drauf, damit man weiß für welche Körperpartie sie benutzt werden können.





Beim Einschalten steht das Gerät auf 1 und mit Hilfe der Pfeiltasten kann man die gewünschte Stufe auswählen.  Schon beim ersten kurzen Test am Freitag habe ich festgestellt, dass es bei den höheren Stufen recht warm wird. Deshalb habe ich erst einmal mit Stufe 4 begonnen. Wir wollen ja nicht übertreiben. 



Es gibt zwei Behandlungsmodi.
  1. Halten + Lichtimpuls
    Das eignet sich besonders für die Behandlung kleinerer oder runder Bereiche wie Knie und Unterarme. Hierbei wird die Blitztaste gedrückt und wieder losgelassen um einzelne Lichtimpulse auszulösen.
  2. Gleiten + Lichtimpuls
    Dieser Modus ist besonders für die Behandlung von größeren Flächen geeignet also z. B. an den Beinen. Hierbei wird die Blitztaste gedrückt gehalten während man das Gerät über die Haut bewegt. Es werden hintereinander mehrere Lichtimpulse ausgelöst. Man muss jedoch beachten, dass das Gerät bei der Verwendung mit Kabel ca. 2 Sekunden, ohne Kabel bis zu 3,5 Sekungen braucht um den nächsten Blitz auszulösen.
Bei der Behandlung sollte man darauf achten dass man alle Bereiche erfasst, jede Stelle jedoch nur einmal behandelt. Die doppelte Behandlung kann zu Hautreizungen führen.
In den Achseln habe ich den Modus Halten und Lichtimpuls verwendet. Wenn das Gerät keinen kompletten Kontakt zur Haut hat löst es auch keinen Lichtimpuls aus. Ob das Gerät bereit ist erkennt man an der Leuchtanzeige hinten am Gerät. Hat ein bisschen gedauert bis ich den Dreh raus hatte.  Es war auch gar nicht so einfach das Gerät richtig zu halten damit es auslösen kann. Außerdem fand ich es vor allem in den Achsehöhlen recht schwierig abzuschätzen ob ich einen Bereich nun bereits geblitzt hatte oder nicht. Entgegen der Beschreibung in der Anleitung habe ich deshalb auch um einiges länger als 1 1/2 Minuten gebraucht.

Nach den Achselhöhlen war dann die Bikinizone dran und danach habe ich mit den Beinen begonnen. Dort habe ich mich für Gleiten + Lichtimpuls entschieden. Mit der Zeit hat meine Hand etwas weh getan, weil man das Gerät hält und gleichzeitig den Knopf drücken muss. Das über die Haut gleiten hat recht gut funktioniert. Man muss beim Gleiten einen leichten Druck ausüben. Vor allem an den Schienbeinen war das wichtig, damit ich auch wirklich kompletten Hautkontakt hatte. Auch bei den Beinen war ich mir wieder etwas unschlüssig, ob ich alle Bereiche erfasst und vor allem nur einmal erfasst habe. Aber ich denke da bekommt man mit der Zeit Übung drin. Beim Auslösen der Lichtblitze gibt das Gerät immer einen kleinen Plopp-Laut von sich. So weiß man auch ohne hin zu sehen, dass das Gerät ausgelöst hat und man den Lumea Prestige weiter bewegen muss. 
An einigen Stellen wurde die Haut bei der Behandlung recht war. Das war jedoch erträglich. Manchmal gab ein auch ein kurzes ziependes Gefühl. Aber auch das war nicht weiter schlimm. Während der Behandlung hat es auch immer wieder mal nach verbrannten Haaren gerochen. Muss mal bei den Konsumgöttinnen nachlesen, ob das bei meinen Mittesterinnen auch aufgetreten ist.

Für die erste Behandlung der Beine habe ich 22  Minuten gebraucht. Beide Achseln waren in  3 Minuten behandelt und die Bikinizone hat fast 5 Minuten in Anspruch genommen. Keine Ahnung, ob ich soviel falsch gemacht habe, oder die Messung von Philips an sehr dünnen Frauen mit kurzen Beinen durchgeführt würde, aber ich finde der Zeitaufwand ist in Ordnung. Früher habe ich eine Zeit lang epiliert. Da habe ich allein für die Beine über 45 Minuten gebraucht bis ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war. Jedoch hat das immer nicht lange vor gehalten und ich musste nach ein paar Tagen schon wieder epilieren. Wenn ich mit dem Lumea am Ende der ersten Behandlungsphase jedoch wirklich nur noch alle 4 - 8 Wochen Zeit für die Haarentfernung aufbringen muss sind 30 Minuten dafür durchaus akzeptabel.

Die erste Behandlung habe ich nun hinter mir. Die IPL-Technologie ist nur effektiv, wenn sich das Haar in der Wachstumsphase befindet. Da nicht alle Haare zur gleichen Zeit in der Wachstumsphase sind sollte man sich an den empfohlenen Behandlungsplan halten. Dieser sieht vor, dass man nach der ersten Behandlung 4 - 5 weitere Behandlungen mit je 2 Wochen Abstand zwischen den Behandlungen durchführt. So wird gewährleistet, dass man möglichst alle Haare erwischt. Zwischen den Behandlungen kann man, falls notwendig, seine normale Haarentfernungsmethode verwenden.

Nach der 4 - 5 wöchigen Erstbehandlungsphase wird alle 4 - 8 Wochen eine Nachbehandlung empfohlen, wenn die Haare wieder nachwachsen. So bleibt der Behandlungserfolg und die glatte Haut über Monate erhalten. 

Ich werde euch also in 2 Wochen berichten wie die zweite Anwendung und wie zufrieden ich in der Zwischenzeit schon mit dem ersten Ergebnis war.

1 Kommentar:

  1. Wie versprochen komme auch ich dich auf deinen Blog besuchen :-)
    Finde deinen Bericht super***
    Ich bin auch voller Hoffnung das es lange hält und wir im Sommer schöne Beine zeigen können :-)

    wenn du magst, dann mache doch noch bei meiner Verlosung mit, es geht noch heute bis 20 Uhr.
    http://elemiras-welt.de/oster-verlosung-fuer-blogger/

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