Sonntag, 16. April 2017

Kurzurlaub im Tropical Island

Hallo Ihr Lieben,

ab und zu muss man sich einfach mal was gönnen. Und so kam es, dass ich Anfang des Jahres nicht widerstehen konnte als ich von einem Reiseunternehmen ein  Angebot für einen 2tägigen Aufenthalt im Tropical Island entdeckt habe.

Das Tropical Island hat mich schon länger interessiert, aber ohne Auto sind solche Ausflüge manchmal gar nicht so einfach. Da kam mir das Angebot vom Reiseunternehmen Bengel-Reisen für einen 2tägigen Aufenthalt inkl. Busfahrt genau richtig.

Der Kurztrip wurde für Januar, Anfang April und im Herbst angeboten. Januar war mir zu knapp und Herbst zu spät. Also wollte ich mit den Kindern im April fahren. Man konnte wählen zwischen Übernachtung im Zelt oder Übernachtung in der Lodge. Die Zelte haben mir nicht so zugesagt, also haben wir eine Lodge gebucht. 


 Die Reise ging am Samstag früh los. Wir waren alle ziemlich aufgeregt. Der Bus hat uns pünktlich um 7:30 Uhr am Sammelpunkt abgeholt und wir haben es uns auf unseren Plätzen gemütlich gemacht. Das Reiseunternehmen Bengel mit dem wir die Fahrt gemacht haben, hatte alles sehr gut organisiert. Auf unseren Busplätzen lagen Zettel mit unserem Namen und der Busfahrer hat uns noch einmal die Reihe genannt in der unsere Sitze sind. Außerdem gab es Prospekte und einen Infozettel mit Plan vom Tropical Island auf der einen und Infos zum Ablauf auf der anderen Seite. Das fand ich super. Außerdem hat der Fahrer noch einmal über das wichtigste informiert. Die Fahrt ins Tropical Island dauerte mit Pausen knapp 4 1/2 Stunden. Recht langweilig für die Kinder, aber die hatten ihre Tablets dabei und ich mein Kindle. Da ging das schon.

Ankunft:

Angekommen sind wir um ca. 12:30 Uhr. Der Busfahrer ging dann rein, hat uns angemeldet und die Zimmerschlüssel und Chiparmbänder geholt. Die Lodges bzw. Zelte konnten erst ab 16 Uhr bezogen werden. Das wussten wir bereits vorher, also habe ich 2 Taschen gepackt - eine fürs Bad und die andere mit den Übernachtungssachen und Wechselkleidung. Mit dem Chiparmband sind wir dann ins Bad rein gekommen.

Gleich rechts neben dem Eingang befinden sich die Umkleidekabinen und Schließfächer. Also schnell rein, umziehen, Sachen in den Schließfächern verstauen und los geht es. Die Kinder wollten nach der langen Fahrt sofort ins Wasser, also sind wir einmal nach hinten durch gelaufen. Schon der Weg war sehr interessant. Wir sind am Rand des Regenwaldes entlang, haben die Flamingos, Schildkröten und Fische bewundert und ganz schön gestaunt.

Am Südseebecken angekommen haben wir gleich die Tasche im feinen Sand abgestellt und sind ins Wasser. Liegen gibt es zwar in Massen, aber die waren bereits bis auf wenige einzelne schon komplett belegt. War uns auch egal. Schließlich wollten wir nicht auf die Liege, sondern schwimmen. Wir sind dann einmal durchs Becken geschwommen und haben die Eindrücke auf uns wirken lassen.

Außenbereich Amazonia:

Die nächste Station war dann der neue Außenbereich Amazonia. Auf den war ich persönlich ja schon sehr gespannt. Da es erst Anfang April war war der größte Teil des Außenbereiches jedoch noch gesperrt. Aber das Gangjahresbecken, sowie der Ströhmungskanal konnten genutzt werden. Das Ganzjahresbecken ist ein recht großes Becken mit Nackenduschen, Sprudelliegen, Geysir, einem Strömungskanal und vielem mehr. Die Wassertemperatur von rund 31 Grad erlaubt es einem auch bei kühlen Außentemperaturen das Becken zu nutzen. Im Sommer kann man noch einen zweiten Pool, den Spiel- und Sportbereich und die Liegewiese nutzen.
Das absolute Highlight im Außenbereich war für uns sicher der Whitewater-River Strömungskanal. Er hat eine Länge von 250 m, einen Niveauunterschied von bis zu 3,5 Metern und eine Fließgeschwindigkeit von bis zu 1,5 Meter pro Sekunde. Die Schlange hierfür war ziemlich lang und Julian wollte sich erst gar nicht anstellen. Ich hab aber drauf bestanden und das war auch gut so. Meinen Jungs hat es so gut gefallen, dass wir uns mehrfach angestellt und den Strömungskanal genutzt haben, egal wie lange die Schlange war. Besonders toll fanden die Kinder es, dass man auch 2 x den Weg wählen konnte welchen man nehmen will. Zwischendrin gibt es Verweilbecken. Die haben wir aber gar nicht genutzt.

Nachdem wir uns auch im Außenbereich ausgetobt hatten, sind wir wieder in die Halle rein. Timo wollte bei der Schatzsuche mitmachen. Diese wird täglich um 14:30 Uhr im Tropino Kinderclub angeboten. Bis die Schatzsuche los ging hatten wir noch etwas Zeit und so haben die Jungs sich noch ein wenig in der Kletterspielanlage ausgetobt. Die Schatzsuche selbst war sehr schön organisiert. Die Kinder sind mit dem Piratenkapitän durch den Regenwald, die Hafenstadt und den Boulevard entlang. Beim Bali-Tor durften die Kinder dann sogar die Fische füttern. Am Ende der Schatzsuche gab es für jedes Kind noch ein kleines Naschtütchen aus der Schatztruhe.

Wir haben uns dann erst einmal einen Frozen-Yoghurt gegönnt und uns auf den Weg zu unserem Zimmer gemacht. Dieses lag am Royal Habor. Die Hafenstadt ist wie alles andere im Tropical Island mit viel Liebe zum Detail entstanden. Wir kamen aus dem gucken gar nicht mehr raus. Unser Zimmer hat uns dann auch sehr gut gefallen. Die Jungs haben sich zuerst gefreut, weil das Zimmer dank Klimaanlage schön kühl war. Ausgestattet war das Zimmer mit einem kleinen Badezimmer mit Dusche, einem großen Bett, einem Zustellbett, Minikühlschrank und es verfügte über einen Balkon. Da wir gleich neben dem Eingang unser Zimmer hatten und im 3 Stock waren, hatten wir einen tollen Blick über die Anlage.

Nach einer kurzen Pause im Zimmer sind wir wieder in den Außenbereich. Dort haben wir dann das Ganzjahresbecken und den Whitewater-River-Strömungskanal bis zur Schließung um 19 Uhr genutzt. Wir waren dann noch einmal in der Lagune und sind dann ins Zimmer um uns fürs Abendessen anzuziehen.

Die Auswahl an Essensmöglichkeiten ist im Tropical Island sehr groß und es ist sicher für jeden etwas dabei. Unsere Wahl fiel auf den Mondial Food Court. Dort findet man eine Auswahl an internationalen Speisen. Nach dem Essen sind wir dann noch einmal durch die toll beleuchtete Anlage gelaufen und haben uns umgesehen. Ein Cocktail am Strand war dann der Abschluss eines ereignisreichen Tages. Timo ist sogar noch einmal in der Lagune baden gegangen.

Meine Kinder waren am nächsten Tag kurz nach 7 schon wieder wach. Wir haben dann unsere Sachen schon mal halbwegs gepackt und sind zum Frühstücken gegangen. Das Frühstücksbuffet gab es im Sawadee Restaurant und es war bei uns im Zimmerpreis enthalten. Die Auswahl war wirklich sehr gut. Diverse Brot- und Brötchensorten, süße Aufstriche, Wurst, Käse, Obst, Gemüse, Müsli, Rühreier, herzhafte Aufstriche, Räucherlachs und vieles mehr gab es an Speisen. Bei den Getränken konnte man sich am Kaffeeautomaten bedienen oder Softdrinks, sowie frisch gepressten Orangensaft geniesen. Frisch gestärkt sind wir nach dem Frühstücken ins Zimmer und haben unsere Sachen gepackt. Die Zimmer müssen bis 11 Uhr geräumt sein und da wir den ganzen Vormittag geniesen wollten, haben wir unser Gepäck gleich in den Schließfächern verstaut. In Badekleidung ging es dann erst einmal in die Lagune. 


Es ist sehr lustig wenn man in Badekleidung am Eingang vorbei läuft und dort kommen Leute dick eingemummelt gerade erst ins Schwimmbad. Im Winter sicher noch heftiger als im Frühjahr.  Um 7:45 Uhr auf dem Weg zum Frühstücken habe ich Bilder der Anzeige in der Lagune gemacht. Die Außentemperatur lag bei 11,5 Grad, die Innentemperatur bei 27,6 Grad, Wassertemperatur in der Südsee 31,2 Grad, in der Lagune 32,2 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 53,4 %.
 
Da in unserem Arrangement auch der Eintritt in die Saunalandschaft inbegriffen ist sind wir da auch noch einmal durchspaziert. Wir sind jedoch keine Saunagänger und so haben wir uns wirklich nur einmal kurz umgeschaut. Muss man gesehen haben, denn auch die Saunalandschaft ist wunderschön angelegt und die vielen verschiedenen Tempel haben uns zum Staunen gebracht.
Da der Außenbereich erst um 11 Uhr öffnet sind wir dann noch etwas in der Südsee geschwommen bevor wir uns auf den Weg nach draußen gemacht haben. Dort haben wir dann noch 1 1/2 tolle Stunden verbracht bevor wir wieder in den Innenbereich sind. Wir sollten um 13:50 Uhr draußen am Bus sein. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, haben die Jungs noch einen Frozen-Yoghurt genossen und sich noch etwas im Tropino Kinderclub ausgetobt. Auf dem Weg zu den Umkleidekabinen durften sich die Jungs jeder noch ein Buch im Book-Shop aussuchen. Dann mussten wir uns auch leider schon fertig machen.

Wir haben uns umgezogen, das Gepäck aus den Schließfächern geholt und am Kassenautomaten mit den Chiparmbändern bezahlt. Das geht ganz bequem bar oder mit der EC-Karte. Da ich das vorher nicht wusste hatte ich nur Bargeld dabei. Nächstes mal werde ich einfach die EC-Karte einpacken. Das ist finde ich praktischer.

Die Heimfahrt lief problemlos und wir waren gegen 19:30 Uhr total geschafft wieder zu Hause.

Unser Fazit nach einem Kurztrip an die Südsee:

Absolut empfehlenswert. Das Tropical Island ist ein toller Ort um einmal abzuschalten. Es gibt für die Kinder viele Möglichkeiten um sich auszutoben und Erwachsene können einfach am Strand abschalten. Die Übernachtung im Tropical Island war auf jeden Fall ein absolutes Highlight. Wo sonst kann man im Schwimmbad schlafen und bis spät in die Nacht im Wasser planschen?
Die Preise finde ich ok. Ein 0,5 l Softdrink kostet  3,90 Euro. Sicher nicht gerade günstig, aber vergleichbar mit den Preisen in einem Freizeitpark. Was das Essen angeht kann man zwischen verschiedenen Sachen wählen und auch hier gibt es verschiedene Preisklassen.
Auch die Eintrittspreise sind mit 42 Euro für einen Erwachsenen und 33 Euro für ein Kind, bzw. 49 Euro für den Erwachsenen und 39,50 Euro fürs Kind wenn man die Sauna mit benutzen möchte absolut vertretbar. Die Übernachtung im Tropical Island gibt es ab 75 Euro, je nachdem wo man schlafen möchte. Außerdem gibt es die Möglichkeit außerhalb des Bades auf dem Campingplatz, im Mobilehome oder einem Ferienhaus zu wohnen.
Wir hatten ja ein Komplettangebot gebucht. Das kam günstiger als wenn wir einzeln gebucht hätten. Für die Busfahrt mit Eintritt ins Tropical Island, der Übernachtung in der Premiumlodge und Frühstück haben wir 390 Euro zu dritt bezahlt. Es lohnt sich also sich ein wenig umzusehen.

Für uns steht auf jeden Fall fest, dass wir sicher noch öfter ins Tropical Island fahren werden. Vielleicht sogar schon in den Sommerferien. Da würden wir dann jedoch eine Woche lang eine Ferienwohnung auf dem Gelände buchen. So kann man sich auch die Umgebung anschauen und wann immer man will ins Tropical Island.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen